PRA­XIS

SPRECH­STUN­DEN

Moderns­te Aus­stat­tung trifft ent­spann­te Atmosphäre

Unse­re Sprechstunden

Unser Team besteht aus enga­gier­ten Kran­ken­schwes­tern, Arzt­hel­fe­rin­nen, aus ange­stell­ten Ärz­tin­nen und dem Lei­ter und Inha­ber der Ein­rich­tung, Herrn Dr. med. Tho­mas Rudolf.

Unse­re gemein­sa­men, all­täg­li­chen Bemü­hun­gen stel­len unse­re Pati­en­tin­nen in den Mit­tel­punkt, die mit Ihren Anlie­gen, Beschwer­den, Sor­gen oder auch Ängs­ten zu uns kommen.

Die struk­tu­rier­ten Sprech­stun­den die­nen Ihrer indi­vi­du­el­len Bera­tung und Untersuchung.

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Unse­re Pra­xis­sprech­stun­den sind umfang­reich und viel­fäl­tig. Kli­cken Sie für mehr Infos auf:

Sprech­stun­de

Schwan­ge­ren­vor­sor­ge

Kin­der­wunsch

Brust­sprech­stun­de

Sprech­stun­den für OP-Planung

Dys­pla­sie-Sprech­stun­de

Sprech­stun­de

… als Bera­tung, Dia­gnos­tik und Abklä­rung von gynä­ko­lo­gi­schen Erkrankungen.
Beson­ders wich­tig sind die Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen, die jähr­lich bei allen Frau­en durch­ge­führt wer­den sol­len. Ihre Gesund­heit ist uns wich­tig! Nut­zen Sie daher einen regel­mä­ßi­gen Termin.

Info-Box:

Unse­re Bera­tung muss Sie aber auch dar­über auf­klä­ren, dass wir durch die Unter­su­chung fol­gen­de Befun­de fest­stel­len können:
  • Abwei­chun­gen von der nor­ma­len Entwicklung
  • Fehl­bil­dun­gen von Organ­sys­te­men (zum Bei­spiel Herz, Nie­re- und ablei­ten­de Harn­we­ge, Gehirn, Ske­lett, Extremitäten)
  • Hin­weis­zei­chen für Chro­mo­so­men­stö­run­gen (zum Bei­spiel Tri­so­mie 21 / Down-Syndrom)
  • Wachs­tums­ver­zö­ge­run­gen
  • Pro­ble­me bei der Durch­blu­tung des Mutterkuchens

Human­ge­ne­ti­sche Beratung

Etwa 3 bis 4 Pro­zent aller Kin­der wer­den mit eine gene­tisch beding­ten Krank­heit, Fehl­bil­dung oder Behin­de­rung gebo­ren. Immer, wenn sich Anhalts­punk­te für ein gene­ti­sches Risi­ko erge­ben, soll­te die Mög­lich­keit einer gene­ti­sche Bera­tung bedacht wer­den. Sie ist Teil der Kran­ken­ver­sor­gung, die ärzt­li­chen Kos­ten wer­den durch die Kran­ken­ver­si­che­rung abgedeckt.

Durch eine gene­ti­sche Bera­tung wer­den die Pati­en­ten zum Bei­spiel über Erkran­kungs­ri­si­ken infor­miert, sowie über dia­gnos­ti­sche Mög­lich­kei­ten und Erkran­kungs­ver­läu­fe. Es wird Ihnen gehol­fen, eine indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung in einer kon­kre­ten Situa­ti­on tref­fen zu kön­nen unter ande­rem auch im Hin­blick auf Familienplanung.

So ist die gene­ti­sche Bera­tung also ein Vor­gang , bei dem Pati­en­ten oder Ver­wand­te mit einem Risi­ko für eine Erb­krank­heit, über die Fol­gen der Erkran­kung, die Wahr­schein­lich­keit ihres Ver­lau­fes und über deren Wei­ter­ga­be sowie Prä­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten (Vor­beu­gung) oder Behand­lung bera­ten werden.

Die Human­ge­ne­ti­sche Bera­tung wird durch Fach­ärz­te für Medi­zi­ni­sche Gene­tik durch­ge­führt. Die­se arbei­ten in spe­zia­li­sier­ten Praxen.

Info-Box:

Eini­ge häu­fi­ge Grün­de zur Gene­ti­schen Bera­tung vor Ein­tritt einer Schwangerschaft:
  • Erkran­kun­gen oder Fehl­bil­dung bei Rat­su­chen­den oder deren Verwandten
  • Chro­mo­so­men­stö­run­gen oder mono­ge­ne Erkran­kung bei Rat­su­chen­den oder in der Familie
  • Mul­ti­fak­to­ri­ell beding­te Erkrankungen
  • unge­woll­te Kinderlosigkeit
  • gehäuf­te Fehl- oder Totgeburten
  • Medi­ka­men­te, Virus­in­fekt oder Strah­len­be­las­tung wäh­rend der Schwangerschaft
  • Syn­drom-Dia­gnos­tik
  • Ver­wand­ten­ehe
Eini­ge häu­fi­ge Indi­ka­tio­nen zur Gene­ti­schen Bera­tung wäh­rend einer Schwangerschaft:
  • geplan­te Prä­na­tal­diag­nostik (häu­fig erhöh­tes Alter der Mutter)
  • auf­fäl­li­ges Resul­tat nach Pränataldiagnostik
  • auf­fäl­li­ger Ultraschallbefund
  • auf­fäl­li­ge Erst- oder Zweit- Trimester-Diagnostik
  • Medi­ka­men­te, Virus­in­fekt oder Strah­len­be­las­tung wäh­rend der Schwangerschaft

PSY­CHO­SO­ZIA­LE BERATUNG

Ihr Recht auf Wissen

Jede Frau und jeder Mann hat das Recht, sich in allen Fra­gen einer Schwan­ger­schaft von einer hier­für vor­ge­se­he­nen Schwan­ger­schafts­be­ra­tungs­stel­le bera­ten zu las­sen. Auf der Grund­la­ge des Schwan­ger­schaft­kon­flikt­ge­set­zes bera­ten die Bera­tungs­stel­len unter Ande­rem über:
  • Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen bei Schwan­ger­schaft und die Kos­ten der Entbindung
  • die Hilfs­mög­lich­kei­ten, die für behin­der­te Men­schen und ihre Fami­li­en vor und nach der Geburt eines in sei­ner kör­per­li­chen, geis­ti­gen und see­li­schen Gesund­heit geschä­dig­ten Kin­des zur Ver­fü­gung stehen
  • die Metho­den zur Durch­füh­rung eines Schwan­ger­schafts­ab­bruchs, die phy­si­schen und psy­chi­schen Fol­gen eines Abbruchs und die damit ver­bun­de­nen Risiken
  • Lösungs­mög­lich­kei­ten für psy­cho­so­zia­le Kon­flik­te im Zusam­men­hang mit einer Schwan­ger­schaft (§2, Abs. 2 SchKG)
  • Zum Anspruch auf Bera­tung gehört auch die Nach­be­treu­ung nach einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch oder nach der Geburt des Kin­des (§2, Abs. 3 SchKG)

Bera­tungs­an­läs­se

Ärz­tin­nen und Ärz­te, die prä­na­tal eine Beein­träch­ti­gung des Kin­des dia­gnos­ti­zie­ren, sind ver­pflich­tet, ihre Pati­en­tin­nen auf die Mög­lich­kei­ten ver­tief­ter psy­cho­so­zia­ler Bera­tung hin­zu­wei­sen. Die­se Bera­tungs­an­läs­se sind:
  • vor der mög­li­chen Inan­spruch­nah­me von Prä­na­tal­diag­nostik: um das per­sön­li­che Für und Wider abwä­gen zu kön­nen, mög­li­che Kon­se­quen­zen zu the­ma­ti­sie­ren, sich mit dem The­ma „Behin­de­rung“ aus­ein­an­der set­zen zu kön­nen und damit die per­sön­li­che Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz zu ver­bes­sern (auch schon vor einer geplan­ten Schwan­ger­schaft möglich)
  • wäh­rend der War­te­zeit auf Ergeb­nis­se: zur Ent­las­tung und Aus­ein­an­der­set­zung mit mög­li­chen Kon­se­quen­zen eines auf­fäl­li­gen Befundes
  • nach dia­gnos­ti­zier­ter zu erwar­ten­der Behin­de­rung des Kin­des: zur emo­tio­na­len Ver­ar­bei­tung der schlech­ten Nach­richt, zur Beglei­tung in der Trau­er; zur Infor­ma­ti­on über gesetz­li­che und pri­va­te Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten wäh­rend der Schwan­ger­schaft und nach der Geburt des Kin­des und zur Aus­ein­an­der­set­zung mit ethi­schen Fra­gen (Schwan­ger­schafts­ab­bruch, Aus­tra­gen eines nicht-lebens­fä­hi­gen Kin­des und anderes)
  • nach der Ent­schei­dung, ein Kind mit Behin­de­rung aus­zu­tra­gen: zur per­sön­li­chen Unter­stüt­zung bei der Annah­me des Kin­des und der Ent­wick­lung der Eltern­rol­le und zur Klä­rung von Entlastungsmöglichkeiten
  • nach Fehl- und Tot­ge­burt bezie­hungs­wei­se einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch: zur Ver­ar­bei­tung des Ver­lus­tes, zur Beglei­tung in der Trau­er und zur Ermu­ti­gung für die wei­te­re Lebensplanung

Indi­vi­du­el­le Hilfen

Im Zuge auf­tre­ten­der Pro­ble­me haben Sie das Recht der Inan­spruch­nah­me von wei­ter­ge­hen­den, indi­vi­du­el­len Hil­fen wie:
  • Bera­te­rin­nen ver­mit­teln Kon­tak­te (zu Heb­am­men, Selbst­hil­fe­grup­pen, Früh­för­der­stel­len und ande­ren) und mate­ri­el­le Hil­fen (zum Bei­spiel Haus­halts­hil­fen, finan­zi­el­le Hilfen)
  • Bera­te­rin­nen bie­ten Haus­be­su­che oder Kli­nik­be­su­che an
  • Frau­en und Paa­re kön­nen auch län­ger­fris­tig nach der Geburt des Kin­des oder nach einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch beglei­tet werden.

Wir sind für Sie da

kon­takt aufnehmen

Als Team bie­ten wir Ihnen die indi­vi­du­el­le und zuge­wand­te Betreu­ung, Bera­tung und Behand­lung in struk­tu­rier­ten Sprech­stun­den und ver­tre­ten eine Viel­zahl an Spe­zia­li­sie­run­gen. Füh­len Sie sich bei uns herz­lich willkommen.

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